Therapie von Hirnmetastasen

Metastasen im Gehirn bzw. im zentralen Nervensystem (ZNS) sind eine gefürchtete Komplikation und betreffen 20 bis 30 % aller Krebspatienten mit einer fortgeschrittenen Erkrankung. Besonders häufig sind Patientinnen und Patienten mit Lungenkrebs, Brustkrebs und schwarzem Hautkrebs betroffen. Bei einigen Patienten mit Treibermutationen beim nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) liegen entweder oft schon bei Diagnose Hirnmetastasen vor oder die Patienten entwickeln sie im Laufe der Erkrankung. Um diesem Problem zu begegnen, wurden Tyrosinkinase-Inhibitoren entwickelt, die besonders gut im ZNS wirksam sind. Für ALK-, ROS1- und EGFR-Patientengruppen, die schon seit vielen Jahren bekannt sind, stehen mittlerweile Inhibitoren der 2. und 3. Generation  zur Verfügung.

Welche Medikamente stehen zur Verfügung? Wie oft und wie viele Metastasen kann man bestrahlen? Wann treten Komplikationen auf und was kann man dagegen tun? In dem Webinar werden Patienten über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten informiert.

Referenten sind Prof. Dr. Jürgen Wolf,  Facharzt für Innere Medizin, Hämatoonkologie; Ärztlicher Leiter des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO)/Uniklinik Köln und
Prof. Maximilian Ruge, Stellvertretender Klinikdirektor der Klinik für Stereotaxie und Funktionelle Neurochirurgie sowie Leiter der Onkologischen Stereotaxie und Radiochirurgie, Uniklinik Köln.

Die Aufzeichnung ist unter folgendem Link verfügbar.

 

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